Buchloge 2019

Liebe Brüder,

aus aktuellem Anlass müssen wir Euch über unsere Buchloge 2019 informieren – leider haben wir keine guten Nachrichten. Nach vielen Jahren problemloser Organisation mit der Stadt Leipzig, wurde dieses Jahr erstmalig ein Bauantragsprocedere erforderlich, welches sich leider so umfangreich und zeitintensiv gestaltet, dass wir einen vernünftigen Vorlauf für Anmeldungen und das weitere Organisationsumfeld in weniger als 2 Monaten nicht mehr sicherstellen können.
Daher müssen wir für 2019 mit großen Bedauern „die Reißleine ziehen“.

Unsere nächste Buchloge findet 2020 statt, wahrscheinlich vom 3.-5. April; in der Vorbereitung können und werden wir die gemachten Erfahrungen nutzen und entsprechend agieren. Nach gestrigem Termin im Denkmal wird das neue Bauantragsverfahren bereits jetzt starten.
Bitte informiert die Brüder Eurer Bauhütten und seid gespannt auf 2020!

Von Herzen und in Vorfreude auf ein Wiedersehen,

Die Brüder der Minerva

Buchloge 2018

Aktuelle Informationen gibt es hier
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Vom 6. bis 8. April 2018 findet die mittlerweile 8. Buchloge der Minerva zu den drei Palmen in Leipzig statt. Das inzwischen traditionelle Freimaurertreffen gehört zu den größten seiner Art in Deutschland. Mehr als 200 Brüder kommen jährlich in der sächsischen Metropole zusammen, um gemeinsam eine Tempelarbeit im Leipziger Völkerschlachtdenkmal zu begehen.

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Bereits am Freitagabend gibt es zum Auftakt den legendären Shriners-Abend im Logenhaus. Für Sonntagvormittag laden die Brüder der Leipziger Loge Minerva zu den drei Palmen – wie bereits im vergangenen Jahr – zu einer öffentlichen Matinee ein. Das wiederum prominent besetzte Podiumsgespräch steht in diesem Jahr unter dem Goethe-Motto: „Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“

Das Völkerschlachtdenkmal geht übrigens auf die Initiative von Leipziger Freimaurern zurück und wurde 1913 zum Gedenken an eine der größten und opferreichsten Militärsch

lachten der Weltgeschichte eingeweiht. Die Loge Minerva zu den drei Palmen in Leipzig wurde 1741 gegründet und ist mit seiner Matrikelnummer 7 eine der ältesten Logen Deutschlands. Die Brüder haben ihre Veranstaltung „Buchloge“ genannt, weil Leipzig auch als „Stadt der Bücher“ bekannt wurde und eine spannende Geschichte als Ort der Buchherstellung und Standort namhafter Verlage hat.

Weitere Informationen  zum Rahmenprogramm gibt es hier.

 

Fernsehdoku „Freimaurer in der DDR“ bei ZDFinfo Mediathek ab 26.05.2017

Fernsehdoku ZDFinfo „Freimaurer in der DDR“ (Bildquelle: ZDF Mediathek)

Die Freimaurerei hat auf dem Gebiet der ehemaligen DDR eine lange Tradition. Ab dem 18. Jahrhundert wurden in Mitteldeutschland zahlreiche Logen gegründet. Wie ging es 1945 weiter?

Während des Nationalsozialismus wurden die Freimaurer verboten, teilweise auch verfolgt. Ursache dafür waren neben den humanistischen, freidenkerischen Ideen durchaus auch völkische Strömungen, die die Nazis als ideologische Konkurrenz aus dem Weg räumten.

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300 Gäste zu Besuch bei der Leipziger Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen

 7. Buchloge im Völkerschlachtdenkmal – 1.000 Euro Spende für „Haus Leben Leipzig“

Vorbereitung des Tempels in den Katakomben des Völkerschlachtdenkmals

Am vergangenen Wochenende hatte die Leipziger Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen zu ihrer traditionellen „Buchloge“ geladen. An deren 7. Ausgabe nahmen zu verschiedenen Veranstaltungen insgesamt mehr als 300 Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland teil.

Den Auftakt bildete am Freitagabend eine Party des Leipziger „Emirat Shrine-Clubs e. V.“ Unter dem Motto „Helping Kids – Having Fun“ sammelte der Ableger der weltweit größten karitativen Organisation der Freimaurer Geld für regionale Projekte.

Tags darauf trafen sich gut 200 Freimaurer aus 97 verschiedenen Logen zu einer Festarbeit im Völkerschlachtdenkmal. Dort wurde der 276. Geburtstag der Loge Minerva zu den drei Palmen feierlich begangen. Bei einer Spendensammlung kamen – aufgerundet durch die Brüder der Leipziger Loge – 1.000 Euro für das „Haus Leben Leipzig“ zusammen. Das Geld soll dem „Friesennest“ zugutekommen, einem Projekt zur sozialen und emotionalen Betreuung von Kindern krebskranker Eltern. Die stellvertretende Vereinsvorsitzende des Vereins „Haus Leben Leipzig“, Michaela Bax, konnte bereits am Sonntag den Spendenscheck von Klaus Kieswimmer, dem Vorsitzenden der Freimaurerloge, entgegennehmen.

Die Spendenübergabe fand im Rahmen einer Matinee am Sonntag im Logenhaus statt. Geladen waren hierzu vor allem Leipziger Akteure aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Bei einer Podiumsdiskussion unter der Überschrift „300 Jahre Freimaurerei – eine Standortbestimmung“ diskutierten die Teilnehmer über die gesellschaftliche Notwendigkeit freimaurerischer Werte wie Toleranz, Brüderlichkeit und Humanität. Auch überaus selbstkritische Töne wurden dabei laut.

Überreichung des Schecks über 1.000 € an Frau Michaela Bax vom „Haus Leben Leipzig“

Moderiert von dem Leipziger Fernsehjournalisten Hanno Neustadt, debattierten der Historiker Prof. Dr. Helmut Reinalter aus Innsbruck, der Philosoph Prof. Dr. Klaus-Jürgen Grün aus Frankfurt am Main, der Künstler Jens Rusch aus Brunsbüttel und Ivan Wojnikow, Leipziger Verleger und Mitglied der Minerva.

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Gruppenfoto auf der Treppe vor dem Denkmal am 01.04.2017

Die Loge Minerva zu den drei Palmen war ursprünglich am 20. März 1741 – zunächst als namenlose Loge de Leipsic – gegründet worden und ist damit eine der ältesten noch bestehenden Vereinigungen der Stadt Leipzig. Während der NS-Diktatur und der DDR-Zeit blieben die Freimaurer verboten und konnten erst nach der Friedlichen Revolution auch im Osten Deutschlands wieder Fuß fassen.

In diesem Jahr stand die „Buchloge“ zudem ganz im Zeichen des weltweit gefeierten 300. Jubiläums der modernen Freimaurerei. Im Jahre 1717 hatten sich in London vier Freimaurerlogen zur Großloge von London und Westminster zusammengeschlossen. Die heutige Großloge von England gilt noch immer weltweit als federführend innerhalb der Freimaurerei.

Podiumsteilnehmer: Hanno Neustadt, Prof. Dr. Helmut Reinalter aus Innsbruck, der Philosoph Prof. Dr. Klaus-Jürgen Grün aus Frankfurt am Main, der Künstler Jens Rusch aus Brunsbüttel und Ivan Wojnikow, Leipziger Verleger und Mitglied der Minerva

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Welz (Universität Leipzig) – „Freimaurer in Geist und Schrift: Der englische Schriftsteller Rudyard Kipling“ zum Gästeabend am 23.11.2016

rudyard-kipling_von_collier_1891Seit 120 Jahren begeistert Rudyard Kipling (1865-1936) mit seinem Dschungelbuch eine weltweite Leserschaft. Auch vieles andere von seinen zahlreichen Gedichten, Kurzgeschichten und Romanen hat die wechselnden Zeitläufte und Moden überdauert.

Mehr als bei vielen anderen Schriftstellern fließt das freimaurerische Gedankengut auch in Kiplings literarische Texte ein, darunter so bekannte wie das Gedicht „The Mother-Lodge“ oder die Kurzgeschichte „The Man Who Would Be King“ („Der Mann, der König sein wollte“).

Diese spannende Biographie mit ihren vielfältigen Aspekten von gelebtem Freimaurertum ist Gegenstand eines Vortrags von Prof. Stefan Welz, dem Verfasser der ersten deutschsprachigen Kipling-Biographie.

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