Ausstellung im Eulenspiegelturm zeigt die Geschichte der Freimaurer in Bernburg – 03.11.2013

(Foto: Alexandra Koch)
(Foto: Alexandra Koch)

„Die Freimaurerloge ist kein Geheimbund“, beginnt Helmut Ehlert, 2. Aufseher – das heißt soviel wie stellvertretender Vorsitzender – der Loge „Alexius zur Beständigkeit“, seine Rede zur Eröffnung der neuen Ausstellung zur Freimaurerei im Eulenspiegelturm in Bernburg. Zur Vernissage, die am Sonntag stattfand, waren etwa 30 Interessenten erschienen.

Für den musikalischen Rahmen sorgte der Chor „Amici Carminis“ mit Leiter Sebastian Saß, der die 23 Stimmen auf dem Flügel begleitete. Sie ließen Stücke wie „Brüder reicht die Hand zum Bunde“, die als Hymne der Freimaurer gilt, erklingen.

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Stadtarchiv eröffnet Ausstellung über Freimauerei in Anhalt und Dessau eröffnet – 24.04.2013

Die Freimaurer verwenden viele Symbole in ihrem Brauchtum. Der „rauhe Stein“ steht für den Menschen, wie er ist, solange er nicht beginnt, an sich zu arbeiten. Symbolisch dafür steht der Mahlstein vom Burgwall Krakau (Ragösen). (Foto: Lutz Sebastian)
Die Freimaurer verwenden viele Symbole in ihrem Brauchtum. Der „rauhe Stein“ steht für den Menschen, wie er ist, solange er nicht beginnt, an sich zu arbeiten. Symbolisch dafür steht der Mahlstein vom Burgwall Krakau (Ragösen). (Foto: Lutz Sebastian)

Was haben der Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff, der Begründer der Homöopathie Christian Friedrich Samuel Hahnemann, der Dichter Friedrich Matthisson oder der Unternehmer Wilhelm von Oechelhaeuser und der frühere Dessauer Oberbürgermeister Ernst Ebeling gemeinsam? Sie alle sind anhaltische Persönlichkeiten. Und sie alle waren Freimaurer.

Ein Blick auf die illustre Geschichte der Freimaurerei in Anhalt und insbesondere auf Dessau wirft seit Montag eine neue Ausstellung im Stadtarchiv Dessau. Bis zum 7. Juni ist die Schau „Von Quebec bis Dessau – Anhalt und seiner Freimaurer 1783 – 2013“ in der Dessauer Langen Gasse 22 zu sehen.

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„Tag des offenen Tempels“ am 18.02.2013 bei der „Loge Alexius zur Beständigkeit“ in Bernburg

Siegfried Westphal ist der «Meister vom Stuhl» der Bernburger Freimaurer. Im Tempel erklärte er den Neugierigen Rituale und Symbole der Brüderschaft, zu denen auch der Zirkel gehört. (Foto: Engelbert Pülicher)
Siegfried Westphal ist der «Meister vom Stuhl» der Bernburger Freimaurer. Im Tempel erklärte er den Neugierigen Rituale und Symbole der Brüderschaft, zu denen auch der Zirkel gehört.
(Foto: Engelbert Pülicher)

„Mit soviel Andrang haben wir eigentlich gar nicht gerechnet“, ist Siegfried Westphal überrascht ob der Menschenschar, die am Samstag in den Saal des Logenhauses an der Großen Einsiedelsgasse strömt.

Rund 150 Neugierige nehmen die Einladung der Bernburger Freimaurer an, erstmals nach 78 Jahren wieder einen Blick in ihren Tempel werfen zu dürfen. Damals, 1935, war die Loge „Alexius zur Bestaendigkeit“ von den Nationalsozialisten verboten, das Haus in der Folge geplündert worden, berichtet Westphal, der als „Meister vom Stuhl“ quasi der Vorsitzende der Bruderschaft ist. Weiterlesen

Sonderausstellung und Vortrag „230 Jahre Freimaurerei in Anhalt“ am 14.12.2012

Das Zerbster Logenhaus mit Logenbrüdern. (Foto: Museum der Stadt Zerbst/Anhalt)
Das Zerbster Logenhaus mit Logenbrüdern.
(Foto: Museum der Stadt Zerbst/Anhalt)

Am Freitag, dem 14. Dezember, um 17 Uhr lädt das Museum der Stadt Zerbst/Anhalt im Rahmen der Sonderausstellung „230 Jahre Freimaurerei in Anhalt“ zu einem Vortrag zur Geschichte der Freimaurer ein. Referent ist Hans-Günther Fischer, Vorstandsmitglied der Stiftung der Loge „Zu den drei Weltkugeln“.

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.“ Mit diesen Worten charakterisiert der Philosoph Immanuel Kant gleichsam das Zeitalter der Aufklärung in Deutschland. Das 18. Jahrhundert kennzeichnet den Weg in eine neue Ära – alte überkommene, absolutistische Herrschaftsmodelle haben ihre Legitimität verloren. Weiterlesen

110. Stiftungsfest der Loge „Friedrich zur Standhaftigkeit“ in Halle/Saale am 03.11.2012

In Feststimmung (v.l.): Kapitelmeister Uwe Matthes, Großmeister Achim Straßner und Stadtmarketing-Chef Stefan Voß mit dem halleschen Logenmeister Uwe Rößler. (Foto: Meinicke)
In Feststimmung (v.l.): Kapitelmeister Uwe Matthes, Großmeister Achim Straßner und Stadtmarketing-Chef Stefan Voß mit dem halleschen Logenmeister Uwe Rößler. (Foto: Meinicke)

Um die Geheimbünde der Freimaurer spinnen sich viele Legenden. In Halle gibt es sie noch heute: Sogar zwei Logen des berühmten Männerbundes sind in der Saalestadt beheimatet.

Eine von ihnen besteht hier nun seit 110 Jahren. Zum Jubiläum der halleschen Johannisloge „Friedrich zur Standhaftigkeit“ gab man sich offen und modern. Gefeiert wurde am Samstag im Logenhaus in der Heinrich- und Thomas-Mann-Straße gemeinsam mit vielen Gästen – und auch die MZ war eingeladen. Weiterlesen

100. Stiftungsfest der Dessauer Loge „Zu den drei Säulen“ am 25.08.2012

In der Bauhaus-Aula beging die Freimaurerloge «Zu den drei Säulen» den Festakt anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums. Dabei wurde das Kammerspiel «Mein lieber Moses» uraufgeführt. (Foto: Thomas Ruttke)
In der Bauhaus-Aula beging die Freimaurerloge «Zu den drei Säulen» den Festakt anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums. Dabei wurde das Kammerspiel «Mein lieber Moses» uraufgeführt. (Foto: Thomas Ruttke)

Nicht nur „Anhalt 800“ wird in diesem Jahr gefeiert, sondern am Wochenende auch das Stiftungsfest der Dessauer Freimaurerloge „Zu den drei Säulen“. Denn die Loge blickt dann auf ihr 100-jähriges Bestehen zurück, freut sich Uwe Dorand, Meister vom Stuhl der Loge.

Nicht nur intern unter den Logenbrüdern wird das Fest gefeiert, „auch die Öffentlichkeit ist gerne gesehen“, sagt Dorand zur MZ.
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Die Leopoldina in Halle – einst das Logenhaus der Loge „Zu den drei Degen“ in Halle/Saale – 24.05.2012

FAssade über dem Haupteingang der Leopoldina (Foto: Andreas Stedtler)
FAssade über dem Haupteingang der Leopoldina (Foto: Andreas Stedtler)

Akropolis! Weißes Haus! Mit Superlativen haben die sonst eher zurückhaltend aufgelegten Hallenser nicht gespart, seitdem ihnen die unverhoffte Ehre der Nationalakademie auch ein wahres Prachtschloss der Wissenschaften beschert hat.

Viele in der Stadt wollen ihren Augen kaum trauen, sind sie doch in dem wundersam verwandelten Bauwerk in der Nachbarschaft zur Moritzburg zu ihrer Studentenzeit ein- und ausgegangen, als die Fassade grau und das Innere verschlissen war.

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