Fernsehbeitrag im 3sat „Tempel, Logen, Rituale – Die Geheimnisse der Freimaurer“ mit Beiträgen zum Völkerschlachtdenkmal

Es gab eine Zeit, da gehörte es zum guten Ton, Freimaurer zu sein. Die geistige Elite traf sich in Logen: Johann Wolfgang von Goethe, Wolfgang Amadeus Mozart, Friedrich der Große, Caspar David Friedrich, Heinrich Heine, Albert Lortzing, Benjamin Franklin, Gustav Stresemann – sie alle waren Freimaurer.

Sagenhafte Bauwerke wurden zum geheimen Symbol der immer mächtiger werdenden Bruderschaften – zum Beispiel das Leipziger Völkerschlachtdenkmal.

1935 wurde die Freimaurerei von den Nationalsozialisten verboten, die Logen wurden enteignet und bekennende Freimaurer in Konzentrationslager gebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Brüder ihre Aktivitäten in der Bundesrepublik wieder aufnehmen, in der DDR blieben sie verboten. Heute sind sie wieder in ganz Deutschland aktiv. In Nordhausen zum Beispiel steht Volker Vogt der Loge „Zur gekrönten Unschuld“ vor.

YouTube-Video des Fernsehbeitrags aus 3stat
YouTube-Video des Fernsehbeitrags aus 3stat

Als stellvertretender Direktor eines Gymnasiums geht er mit seiner Mitgliedschaft bei den Freimaurern sehr offen um und gewährt Einblicke in die Logenarbeit.

Der Film „Tempel, Logen, Rituale“ begibt sich auf eine Zeitreise von den Wurzeln des Bruderbundes beim Tempelbau König Salomons vor über 2.000 Jahren bis zur Logenarbeit heute. Gespräche und Interviews mit Freimaurern, Wissenschaftlern und Kirchenrechtlern, die sich viele Jahre mit der Geschichte und den Zielen der Freimaurerei beschäftigt haben, geben Einblick in eine geschlossene Gesellschaft.

(Textquelle: ARD/MDR,  Link: http://www.3sat.de/programm/?d=20110717 abgerufen am 25.08.2015)

Video des Fernsehbeitrags bei 3sat

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